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Bergbaumuseum: Eine alte Zechenlok kommt heim nach Beringen

Eine alte Dampflokomotive, die früher Kohlenzüge zwischen der Zeche Beringen und dem Kohlehafen Tervant am Albertkanal zog, kommt zurück an ihre alte Wirkungsstätte. Die Stadt Beringen (Prov. Limburg) übernimmt die Lokomotive als Dauerleihgabe von der belgischen Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB, in deren Händen sie sich derzeit noch befindet.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Diese feuerlose Dampflokomotive war zwischen der Zeche in Beringen und dem Kohlenhafen von Tervant am Albertkanal zwischen 1950 und 1965 unterwegs. Jahrelang stand sie vergessen in einem Schuppen der belgischen Bahn in Löwen (Flämisch-Brabant), wo sie dem Verfall preisgegeben war (Foto oben).

Doch jetzt kommt die Rettung, denn die ehemalige Bergbaustadt Stadt Beringen wird sie von der NMBS übernehmen. Sie wird in Beringen äußerlich restauriert und bekommt einen Platz im be-MINE, dem Bergbaumuseum in der Stadt.

Beringen übernimmt damit ein Stück Kulturerbe aus der Industriegeschichte. Dazu wurde mit der NMBS eine langfristige Dauerleihgabe vereinbart. Das Museum sucht jetzt übrigens nach ehemaligen Lokführern, die diese Maschine seinerzeit gefahren haben. 

(Lesen Sie bitte unter dem historischen Foto des Kohlenhafens von Tervant weiter) 

Gebaut wurde die Maschine 1954 in den „Ateliers de construction la Meuse“ in Sclessin bei Lüttich unter der Fabriknummer 5265. In der Zeche Beringen hatte sie die Nummer 12. Eine gleichartige Maschine war ebenfalls in der Zeche unterwegs, die 13 mit der Fabriknummer 5266, die aber schon lange verschrottet ist.   

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