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Brüssels Regionalregierung einigt sich mit Bauverband auf Partnerschaft zum Zurückdrängen von Staus und Schadstoffen

Brüssel Mobilität, die Verkehrsbehörde der Region Brüssel-Hauptstadt, hat sich mit dem Verband der belgischen Bauunternehmen Embuild auf eine Partnerschaft geeinigt, mit der die hier aktiven Unternehmen sicherer und nachhaltiger werden sollen. Ziel ist, den Verkehr infolge der zahlreichen Baustellen in der Stadt zu regulieren, damit weniger Staus entstehen und damit weniger Schadstoffe ausgestoßen werden.

Andreas Kockartz
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In der Region Brüssel-Hauptstadt hat sich erwiesen, dass die logistischen Aktivitäten des Bausektors für 20 % des LKW- und Frachtverkehrs verantwortlich sind und für 30 bis 50 % der hier eingesetzten Lieferwagen. Das sorgt dafür, dass dieser Sektor wesentlichen Anteil an den Staus, an der Umwelt- und Luftverschmutzung und am Ausstoß von Treibhausgasen hat. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang auch die Lärmbelästigung durch den Frachtverkehr, die vielen Baufahrzeuge und die Bautätigkeit.

Brüssel plante deshalb, sich mit den Baufirmen an einen Tisch zu setzen, um das Problem in den Griff zu bekommen und um nachhaltiger zu werden. „Der Bausektor ist ein sehr spezifischer Sektor. Darum suchten wir einen Partner mit Expertise und Glaubwürdigkeit in diesem Bereich. Den haben wir in Embuild gefunden“, sagte Elke Van den Brandt (Groen), Brüssels Regionalministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten gegenüber der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ.

Mit dieser Zusammenarbeit werde man die Unternehmen dazu ermutigen, in Sachen Mobilität Entscheidungen zu treffen, um Staus und Unfälle zu vermeiden und um die Umweltverschmutzung zu verringern, so die niederländischsprachige Grüne. Konkret soll Embuild den Unternehmen dazu beratend zur Seite stehen, wenn es um Fragen von Logistik und Mobilität geht. 

Zusammenarbeit im "Green Deal für nachhaltige Stadtlogistik"

Der Verband wird dazu Lehrgänge und Seminare anbieten, die Unternehmen bei spezifischen Fragen an die entsprechenden Gremien weiterleiten und einen Helpdesk einrichten.

Brüssel Mobilität finanziert das Ganze und Embuild.Brussels sorgt für die technische Beratung und Förderung. Die Unternehmen selber sind dabei für die Umsetzung verantwortlich. Dabei werden bereits lancierte Projekte des „Brussels Construction Colsolidation Center“ (BCCC) mit einbezogen.

Alternativen für den LKW- und Lieferwagenverkehr können dabei mannigfaltig sein und gehen von Transporten mit Binnenschiffen bis hin zu Lastenfahrrädern für die „letzte Meile“. Zur Unterstreichung des Ganzen seien folgende Zahlen genannt: Täglich durchqueren Brüssel rund 16.000 Last- und bis zu 30.000 Lieferwagen.   

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