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Sabca (Archivfoto)
Inland
Wirtschaft

Über 80 Aussteller aus Belgien bei der Luft- und Raumfahrtmesse in Le Bourget

Am Montag hat die Luft- und Raumfahrtmesse am Flughafen von Le Bourget bei Paris begonnen. Dies ist eine der ältesten und wichtigsten Messen ihrer Art weltweit. In diesem Jahr sind rund 80 Aussteller auch aus Belgien mit dabei. Die Messeveranstalter erwarten bis zu 300.000 Besucher.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Bis zum 25. Juni dauert die die Luft- und Raumfahrtmesse am Flughafen von Le Bourget. In diesem Jahr nehmen 83 Unternehmen aus dieser Branche an der Messe teil, die sowohl aus Flandern, als auch aus der Wallonie und der Region Brüssel-Hauptstadt kommen.

Bei der Eröffnung am Montag waren in Le Bourget auch Belgiens Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) und Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) zugegen. Jambon kündigte dabei an, dass das belgische Bundesland Flandern die Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie in der eigenen Region voll und ganz unterstützen werde. 

Flanders Trade & Investment

In Le Bourget unterstützt das flämische Außenhandelsbüro Flanders Trade & Investment (FTI) diese Unternehmen bei der Suche nach neuen Aufträgen bzw. nach neuen Kunden. Flandern (und der Rest von Belgien) will davon profitieren, dass die Verteidigungsbudgets weltweit nach oben schnellen. 

Nicht nur Rüstung

Schon jetzt ist wichtige Technologie aus Belgien weltweit in der Anwendung, z.B. Bauteile für die Kampfbomber F-35 vom Rüstungsunternehmen SABCA. In Le Bourget sind auch die belgischen Luft- und Raumfahrtunternehmen ASCO Industries, Scioteq und SONACA sowie der Newcomer Sol.One mit am Start.

Neben der Verteidigungsindustrie will Flandern aber auch auf Marktlücken in der Luftfahrt setzen. In Le Bourget wird z.B. das Löschflugzeug „Seagle“ vorgestellt, dass das Startup-Unternehmen Roadfour entwickelt hat. Die Maschine, die in Paris vorerst noch in einer Computeranimation präsentiert wird (Foto unten), soll in Ostende gebaut werden, doch auch andere Standorte bewerben sich bei dem Unternehmen für den Bau des „Seagle“, der bis 2030 auf dem Markt sein soll.   

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