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Demonstration in Brüssel gegen den zu hohen Arbeitsdruck im belgischen Non-Profit-Sektor

In Brüssel demonstrierten am Dienstag tausende Beschäftigte aus dem sogenannten „Non-Profit-Sektor“. Das sind in erster Linie das Pflege- und Gesundheitswesen und die Kinderbetreuung. Die Demonstranten kamen aus dem ganzen Land. Bei der Demonstration wurde gefordert, die Arbeit in diesem Sektor aufzuwerten, damit hier Jobs attraktiver werden können. Am Rande der Veranstaltung kam es zu einer Konfrontation zwischen der Brüsseler Polizei und Vertretern der flämischen rechtsradikalen Partei Vlaams Belang, bei der ein Beamter deren Vorsitzenden Tom Van Grieken ohrfeigte. 

Andreas Kockartz
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Tausende Beschäftigte aus Krankenhäusern, Pflegewohnheimen, aus der Heimpflege oder aus der Kinderbetreuung haben am Dienstag in den Straßen Brüssels gegen den hohen Druck am Arbeitsplatz und gegen den weiterhin akuten Personalmangel in ihren Sektoren demonstriert.

„Kein Applaus mehr. Wir wollen jetzt Taten sehen!“, so eine der Forderungen.

Eine der Hauptforderungen war einmal mehr der Ruf nach zusätzlichem Personal. Um Arbeitsplätze in ihren Bereichen attraktiver zu gestalten, sollten die Löhne und Gehälter angehoben und die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert werden.

Laut der Organisatoren, den Gewerkschaften des „Non-Profit-Sektors“, nahmen an dieser Demo rund 11.000 Menschen teil, während die Polizei von etwa 7.000 Teilnehmern sprach.

(Lesen Sie bitte unter dem Video weiter)

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Ohrfeige für den Vlaams Belang-Vorsitzenden Tom Van Grieken

Am Rande der Demonstration kam es zu einer Konfrontation zwischen Vertretern der flämischen Rechtsradikalen Vlaams Belang und der Polizei. Ein Beamter gab dabei dem Parteivorsitzenden Tom Van Grieken eine Ohrfeige. Dies belegen Videos von Vlaams Belang, die den Vorfall dokumentieren (siehe unten).

Die Polizei war der Ansicht, dass die Teilnahme der Rechtsradikalen an der Demo des „Non-Profit-Sektors“ bei den Beteiligten für Unruhe sorgte: „Um Ruhe einkehren zu lassen und weitere Konfrontationen zu vermeiden, hat unsere Korpsleitung beschlossen, diese Gruppe abzusondern. Dies ging mit Widerspenstigkeit einher, gefolgt von Geschiebe und Gezerre. Der genauen Hergang hiervon noch intern untersuchen.“

Tom Van Grieken sagte dazu via den sozialen Medien, dass er und seine Parteikollegen „manu militari und mit der nötigen Gewalt weggedrängt wurden.“ Er kündigte an, dass er Klage gegen die Polizei einreichen werde. 

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