In De Panne an der belgischen Nordseeküste haben Strandretter ein zu früh geborenes Baby reanimiert. Eine junge Frau brachte in einer öffentlichen Toilette ihr Kind zur Welt, dass allerdings zunächst kein Lebenszeichen von sich gab. Von den herbeigerufenen Rettern konnten einer das Baby reanimieren. Das Frühchen wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sich sein Zustand stabilisierte.
Eine Frau rannte am Sonntagnachmittag zu den Rettern am Badestrand und rief ihnen zu, dass ihre Tochter gerade ihr Kind zur Welt bringe. Die junge Frau hatte ihr Kind bereits in einer öffentlichen Toilette am Strand bekommen, als die Retter eintrafen.
Das Baby war zu früh geboren und zeigte zunächst kein Lebenszeichen. Einer der Retter konnte das Frühchen aber mit Erfolg reanimieren. Danach wurde es in ein Krankenhaus gebracht, wo der Zustand des Kindes stabilisiert werden konnte.
"Ich bin stolz auf meine Leute"
Dieser Einsatz hinterließ bei der Rettungsmannschaft einen tiefen und nachhaltigen Eindruck, wie Filip Jongbloed, der Leiter der Mannschaft aus De Panne gegenüber VRT NWS andeutete: "Ich muss dafür sorgen, dass meine Leute, alle zwischen 18 und 26 Jahre, diese Erfahrung gut durchstehen."
Es sei nicht selbstverständlich für einen jungen Retter, plötzlich ein zu früh geborenes Baby zu reanimieren: "Wir lernen so etwas zwar in den Kurzen für diesen Job, doch in der Praxis ist dies nicht wirklich evident. Ich bin stolz auf meine Leute."
