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Stickstoffplan: Erst 116 flämische Schweinezüchter steigen aus - Jeder Vierte davon kommt aus Limburg

Bisher haben sich im belgischen Bundesland Flandern nur 116 Schweinezüchter dafür entschieden, im Rahmen des Stickstoffplans aus ihren Aktivitäten auszusteigen. Dazu haben sie die entsprechenden Mittel der Flämischen Landgesellschaft (VLM) beantragt. 28 dieser Antragsteller kommen aus der Provinz Limburg. Die Möglichkeit, sich aus der Schweinezucht „herauszukaufen“, ist ein Teil des Plans der flämischen Landesregierung, den Stickstoff in Flandern zurückzudrängen. 

Andreas Kockartz
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Flandern will bis 2030 den gesamten Stickstoffausstoß halbieren. Wie dies vonstattengehen soll, gibt der Stickstoffplan der Landesregierung vor, der im März dieses Jahres vorgelegt wurde. Die Regelung, dass Landwirte z.B. aus der Schweinezucht für den Ausstieg aus ihren Aktivitäten bezahlt werden, ist ein Teil dieses Plans.

Die flämische Landesregierung hat dafür 200 Mio. € vorgesehen. Die Landwirte haben noch bis zum 17. Juni Zeit, diese Gelder zu beantragen. Die Landesregierung zielt mit dieser Maßnahme vor allem auf die Großbetriebe aus der Schweinezucht ab.

Insgesamt könnten 982 flämische Agrarunternehmen von dieser Maßnahme Gebrauch machen. Bisher haben sich dafür aber erst 116 Unternehmen entschieden. In der Provinz Limburg haben sich die meisten Landwirte aus diesem Bereich dazu entschlossen, mit Landesmitteln aus der Schweinezucht auszusteigen. Gerade dieser Bereich ist für einen hohen Ammoniakgehalt, der in die Umwelt ausströmt, bekannt.

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