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Dammbruch in der Ukraine: Belgien antwortet auf den Aufruf zu internationaler Hilfe von Präsident Zelensky

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky äußerte sich schockiert über die Abwesenheit der Vereinten Nationen und des Internationalen Roten Kreuzes bei der humanitären Hilfe für die von den Überschwemmungen betroffene Bevölkerung.  Belgien bietet 200.000 Euro Hilfe an, will das medizinische Notfallteam B-FAST aber nicht einsetzen.

Martina Luxen Belga
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B-FAST ist das schnelle Eingreifteam der belgischen Regierung. Es leistet Soforthilfe bei Katastrophen im Ausland, sofern kein bewaffneter Konflikt vorliegt und das Land nicht mehr in der Lage ist, selbst angemessene Hilfe zu organisieren. 

Die belgische Ministerin für internationale Entwicklung, Caroline Gennez (flämische Sozialisten, Vooruit), hatte am Donnerstag versprochen, zu prüfen, ob B-FAST entsandt werden kann, offenbar in Unkenntnis der Einschränkungen. 

Ein Sprecher der B-FAST bestätigte gegenüber VRT das Hilfeersuchen der Ukraine nach dem Dammbruch. Die Ukraine braucht leistungsstarke Wasserpumpen. Solche Pumpen wurden bereits früher bei Überschwemmungen an Italien und Pakistan geliefert. "Aber B-FAST kann nicht eingesetzt werden", sagt der Sprecher, "wegen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine".

"2013 wurde ein Gesetz erlassen, das die Entsendung von B-FAST-Teams in Kriegsgebiete verbietet. Die Region Cherson wird bombardiert und es wurden Minen gelegt.  B-FAST kann dort nicht eingesetzt werden.”  

Belgien schickt ein Hilfspaket im Wert von 200.000 Euro.

Ein belgisches Team wäre erforderlich, um die Pumpen in dem Katastrophengebiet zu installieren und zu betreiben, so wie zuletzt im Südosten der Türkei nach dem Erdbeben. (Foto)

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