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Inland
Onderwijs

Gent bekommt eine englischsprachige Sekundarschule, die erste in Ost- und Westflandern

Die International School of Ghent wird zu Beginn des Schuljahres eine Sekundarschule eröffnen, in der Unterricht in Englisch gegeben wird. Es ist die erste Sekundarschule in Ost- und Westflandern, die englischsprachigen Unterricht anbietet. Die Initiative richtet sich hauptsächlich an Kinder von Expats. Ein Schuljahr kostet fast 20.000 Euro.

Martina Luxen Belga
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Ab September können Kinder von internationalen Arbeitskräften eine englischsprachige Sekundarschule an der International School of Ghent besuchen. Seit 2012 bietet die Schule bereits englischsprachigen Grundschulunterricht an. Dieser wird derzeit von etwa 80 Schülern besucht.  

Das Angebot ist in der Region einzigartig, da nur in Antwerpen und Brüssel bislang englischsprachige Sekundarschulen angesiedelt sind. "Wir lehren ein international anerkanntes Unterrichtsprogramm", sagt Arline Martens, die die Gründung der Sekundarabteilung koordiniert: "Expats ziehen sehr oft um. Ein Schüler bleibt im Durchschnitt zwei Jahre bei uns. Dank des englischsprachigen Unterrichts können sie in einem anderen Land dem Unterricht folgen.”

Arline Martens betont, wie wichtig der Ausbau der Schule für die Provinzen Ost- und Westflandern ist. "Internationale Mitarbeiter berücksichtigen bei der Wahl eines neuen Wohnorts, ob es gute englischsprachige Schulen gibt. Bisher konnten sie eine solche Schule nur in großer Entfernung finden. Wir hoffen daher, dass die neue Sekundarschule viele Expat-Familien anziehen wird.”

Auch der flämische Arbeitgeberverband Voka betont, wie wichtig eine englischsprachige Schule in der Region ist: "Das ist ein oft unterschätzter Faktor, wenn es darum geht, internationale Talente anzuziehen.”

Hohe Anmeldungsgebühr

Eine Anmeldung an der neuen Sekundarschule kostet fast 20.000 Euro pro Jahr. "Aber die Schüler bekommen für diese eine ganze Reihe von Dingen", betont die Koordinatorin Arline Martens. Der Lehrplan ist in acht Lernbereiche unterteilt. "Wir arbeiten in kleinen Gruppen, die Lehrer bilden sich ständig weiter und wir unterliegen einer strengen internationalen Inspektion", so Martens.

Die Sekundarschule wird am selben Ort wie die Grundschule in der De Pintelaan in Gent angesiedelt, die seit 2012 besteht. "Es ist schwer abzuschätzen, ob diese Schule viele Menschen anziehen wird, aber ich kann mir vorstellen, dass Expats, die in Antwerpen oder Brüssel arbeiten, eher in die ruhigeren Provinzen West- und Ostflanderns ziehen werden.”

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