Olivier Vandecasteele, der über ein Jahr lang unschuldig im Iran im Gefängnis gesessen hat, reagierte 5 Tage nach seiner Rückkehr nach Belgien zum ersten Mal selbst auf seinen Fall. In einem offenen Brief gibt er zu verstehen, dass ihn die Solidarität und die Unterstützung in der Heimat sehr berühre.
Offener Brief: Olivier Vandecasteele hat zum ersten Mal selbst auf seine Freilassung reagiert
Der frühere belgische Mitarbeiter einer humanitären NGO, Olivier Vandecasteele, hatte 455 Tage in einer iranischen Zelle gesessen und war von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Er bekam somit auch nicht mit, welche Unterstützung seine Freunde und Familie in Belgien und darüber hinaus hatten. Jetzt, nachdem er gegen einen iranischen Terroristen, der in Belgien inhaftiert war, ausgetauscht werden konnte, reagierte er zum ersten Mal mit einem offenen Brief, der als Pressemitteilung veröffentlicht wurde:
„Nach 15 Monaten unrechtmäßiger Inhaftierung komme ich langsam wieder in Kontakt mit einer anderen Realität, nämlich der einer schönen Woche in unserem geliebten demokratischen Belgien. Der Kontrast ist groß. Ihre Unterstützung in Kombination mit den vielen Bemühungen der Regierung und deren Teams haben etwas bewegt. Lasst uns den Kampf für die Freilassung von anderen unschuldigen Geiseln überall in der Welt fortsetzen und aktiv Projekte unterstützen, die aktiv die Werte der Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung promoten. Diese Welt, die manchmal schrecklich zynisch ist, braucht dies dringend.“
