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Umwelt & Klima
Energie

Pfingstmontag: Der komplette Strombedarf in Belgien wurde über Wind- und Solarenergie abgedeckt

Am Pfingstmontag ist um die Mittagszeit herum der vollständige Elektrizitätsverbrauch in Belgien mit Wind- und Sonnenenergie gedeckt worden. Dies ist aus vorläufigen Zahlen des belgischen Stromnetzbetreibers Elia ersichtlich.

Andreas Kockartz Belga
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Dies ist das erste Mal in Belgien überhaupt, dass ein so gut wie vollständiger Stromverbrauch nur mit Energie aus Wind- und Solarkraft gedeckt wurde. Konkret wurden zwischen 13 Uhr und 13 Uhr 30 8.303 Megawattstunden an Strom aus erneuerbaren Quellen produziert.

Schon am Sonntag registrierte Stromnetzbetreiber Elia einen neuen Rekord mit 7.695 Megawattstunden. Der letzte Rekord lag an einem Tag im vergangenen Jahr bei 7.122 Megawattstunden. Bisher ist es noch nie vorgekommen, dass der nahezu vollständige Stromverbrauch an einem Wochenend- oder Feiertag in Belgien über nachhaltige Energieproduktion gewährleistet wurde.

Für Belgiens Energieministerin Tinne Van der Straeten (Groen) ist dies der Beweis, dass sich die Energiewende „mit Hochgeschwindigkeit“ vollzieht.

Durch den geringen Stromverbrauch durch das günstige Wetter wurde am vergangenen langen Pfingstwochenende sogar ein Elektrizitätsüberschuss produziert, was für einen historischen Negativpreis von -658 € pro Megawattstunde Strom sorgte.

Jetzt gelte es auch, entsprechende Speicher- und Batteriesysteme in Belgien zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen, so Energieministerin Van der Straeten, damit Belgien in dieser Hinsicht flexibler werden könne. 

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