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Amaury Paquet gewinnt 20 km von Brüssel zum dritten Mal in Folge, Hanna Vandenbussche schnellste Frau

Amaury Paquet und Hanna Vandenbussche haben gestern die 20 Kilometer von Brüssel gewonnen. Für Paquet aus Lüttich ist es das dritte Mal in Folge, dass er als Erster das Ziel in Brüssel erreicht. Bei der 43. Auflage des Wettbewerbs gingen fast 40.000 Sportbegeisterte an den Start. Zwei Läufer erlitten einen Herzinfarkt und wurden ins Krankenhaus gebracht.

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Pünktlich um 9:30 Uhr fiel im Jubelpark der Startschuss für die erste Teilnehmerwelle: die Handisportler von Handicap International Belgien. Eine halbe Stunde später folgte die erste der fünf Gruppen von Läufern, und um 10.30 Uhr begannen die Walker ihren Marsch.

Viele der Teilnehmer vertraten eines der fast 500 Unternehmen und Verbände, die die Gelegenheit nutzten, um ihre Aktivitäten zu bewerben. Der belgische Premierminister Alexander De Croo (flämische Liberale) nahm im Namen des Roten Kreuzes teil.

Eine Neuerung in diesem Jahr waren die wiederverwendbaren Trinkbecher. Diese ersetzten die Plastikflaschen an den 5 Wasserstationen entlang der Strecke. Dennoch wird die Organisation von Umweltorganisationen kritisiert. Greenpeace und Youth for Climate prangerten das Sponsoring durch TotalEnergies an, das die Veranstaltung mit 50.000 € unterstützte. Es gab sogar einen Protest gegen TotalEnergies beim Start des Rennens.

Die Gewinner

Amaury Paquet aus Lüttich belegte zum dritten Mal in Folge den ersten Platz bei den Männern. Er benötigte eine Gesamtzeit von 1:00:15. Zweiter wurde Nicolas Schyns in 1:01:41, Dritter der in Brüssel lebende Äthiopier Solomon Belayneh in 1:01:43. Bei den Frauen schaffte es Vandenbussche in 1:10:44. Die Westflämin, die seit Jahren in Leuven lebt, lag deutlich vor Karen Van Proeyen, die 1:12:35 benötigte. Platz drei ging an Amélie Bihain in 1:12:58.

Von den insgesamt rund 40.000 Läufern und Walkern mussten nach vorläufigen Angaben des Roten Kreuzes 579 Teilnehmer medizinisch versorgt werden.

In den meisten Fällen handelte es sich um kleinere Probleme wie Kratzer oder Flüssigkeitsmangel. 82 Personen mussten wegen ernsthafterer Probleme wie Brüchen oder Verstauchungen behandelt werden. 36 Personen mussten ins Krankenhaus verlegt werden, zwei von ihnen nach einem Herzinfarkt.

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