An diesem Christi Himmelfahrtstag hatte die Einheit der belgischen Armee, die sich mit der Räumung und der Vernichtung von Kampfmitteln und Explosiven beschäftigt, zum Tag der offenen Tür im Depot in Oud-Heverlee bei Löwen in Flämisch-Brabant eingeladen. Natürlich wurde dabei auch geknallt.
Tag der offenen Tür bei DOVO, dem Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee
Andreas Kockartz
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Rund 3.500 Mal im Jahr müssen die Spezialisten des Kampfmittel-Räumdienstes DOVO ausrücken, um Sprengkörper, Granaten oder Minen aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg zu bergen und zu entschärfen.
Doch DOVO unterstützt auch die belgische Polizei, wenn bei Verbrechen Sprengkörper eingesetzt werden. Das geschieht zum Beispiel, wenn ein solches Explosiv nicht detoniert oder um bei den Ermittlungen mit Fachwissen zu helfen, wenn es darum geht, herauszufinden, um welche Art des Sprengstoffes es sich jeweils handelt.
In letzter Zeit kommt DOVO unter anderem häufiger im Kampf gegen den Drogenkrieg in Antwerpen zum Einsatz, wo sich rivalisierende Banden regelmäßig mit Anschlägen gegenseitig bekriegen (Fotos unten).
