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Modell der unterirdischen Anlagen des zukünftigen Einstein-Teleskops

Die Brüsseler Universität VUB arbeitet mit am Einstein-Teleskop

Wissenschaftler der niederländischsprachigen Freien Universität Brüssel (VUB) arbeiten an der Entwicklung von extrem klaren und reinen Spiegeln für das Einstein-Teleskop. Dies wird ein gigantisches unterirdisches Teleskop, dass Wellen der Schwerkraft im All monitoren soll. Derzeit sind für den Bau dieser Anlage drei Standorte im Gespräch: Einer in Sachsen, einer auf Sardinien und einer in Flämisch-Limburg am Dreiländereck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden.

Andreas Kockartz
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Über den definitiven Standort für diese prestigeträchtige europäische Forschungsanlage wird wohl erst 2025 entschieden. Ziel ist aber, dass das sogenannte Einstein-Teleskop noch präziser werden soll, als bereits bestehende Anlagen in den USA (LIGO) und in Italien (VIRGO). 

Dieses Teleskop soll z.B. auch jene Schwerkraftwellen erfassen, die als Resultat von eher leichteren Ereignissen im All vorkommen.

Das Erfassen von Schwerkraftwellen im Kosmos erfordert eine enorme Präzision und deshalb ist es enorm wichtig, dass die Spiegel des Einstein-Teleskop extrem rein und klar sind, wie Professor Michael Vervaeke von der Forschungsgruppe B-PHOT an der VUB erklärt: „Die Bauteile des Teleskops müssen beinah unmöglichen Standards entsprechen. Wir arbeiten an Instrumenten, um Laserquellen extrem zu stabilisieren und an den Spiegeln für das Teleskop.“ 

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