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Belgien stellt der Ukraine keine F-16er zur Verfügung, will aber Piloten ausbilden

Belgien wird sich wohl an der internationalen Kampfjet-Koalition beteiligen, die gerade von Großbritannien und den Niederlanden beim Gipfeltreffen des Europarates in Island geschmiedet wird. Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) gab einmal mehr zu verstehen, dass unser Land keine F-16-Kampfbomber zur Verfügung stellen könne. Man werde aber Piloten aus der Ukraine an den Maschinen ausbilden.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet den Westen nicht erst seit gestern darum, ihn mit Kampfflugzeugen im russischen Angriffskrieg auf sein Land zu versorgen. Möglicherweise wird es aber schon bald dazu kommen.

Der britische Premierminister Rishi Sunak und sein niederländischer Amtskollege Mark Rutte sind gerade dabei, eine internationale Koalition für Kampfjets für die Ukraine zu schmieden.

Frankreich bekundete bereits ein Interesse an einer Teilnahme und auch Belgien ist dem nicht wirklich abgeneigt.

Doch eines machte Premier De Croo deutlich: Belgische F-16er wird es nicht geben. Diese aber braucht unser Land selber und zwar im Rahmen der Bewachung des Luftraums über den Benelux-Ländern und für die Teilnahme an Nato-Einsätzen zur Sicherung der Ostflanke  im Baltikum.

Aus dem Kabinett von Premier De Croo verlautete aber, dass sich die belgische Luftwaffe an der Ausbildung von ukrainischen Piloten an der F-16 beteilige. 

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