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Natur und Technik: Können Schafe in Belgien die Stromversorgung retten?

Elia, dass ist der Betreiber des belgischen Elektrizitäts-Hochspannungsnetzwerks, ist der Überzeugung, dass Schafe für den Weiterbetrieb ihrer Aufgabe enorm wichtig sein können. Sie werden gegen den Japanischen Knöterich eingesetzt, eine invasive Pflanze, deren Wurzeln mitunter die Fundamente von Hochspannungsmasten angreifen können. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Für Elia sind Schafe als Rasenmäher und als Naturbereiniger wichtig denn sie können den Japanischen Knöterich und dessen Wurzeln fressen, ohne dabei Schaden zu erleiden. Das ist bei Betonfundamenten von Hochspannungs- und Strommasten nicht immer der Fall.

Die Wurzeln dieser invasiven und sich rasant verbreitenden Pflanze können eben diese Fundamente beschädigen. Wurzeln des Japanischen Knöterich sind sehr kräftig und können auch interirdisch laufende Stromleitungen angreifen.

Schafe sind insofern auch interessant, weil sie Bereiche erreichen können, an die z.B. Rasenmähertraktoren nicht herankommen. Und sie haben den Vorteil, dass sie die Natur nicht zerstören, wenn sie grasend unterwegs sind, stören also die weitere Biodiversität nicht. 

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