Die belgischen Haushalte zahlen inzwischen weniger für Erdgas, wie die in den Nachbarländern. Im Falle der Elektrizität sind die Preise in Belgien niedriger als in fast allen Nachbarländern. Dies berechnete das Wirtschaftsberatungs-Unternehmen PwC im Auftrag der belgischen Energieregulatoren CREG, VREG, Brugel und CWaPE.
In Belgien liegen die Preise für Gas und Strom unter denen der Nachbarländer
Für private Haushalte ist Belgien derzeit das günstigste Land für Erdgas mit einem Preis von 113 € pro Megawattstunde (MWh), gefolgt von Frankreich. Dies ist aus dem entsprechenden PwC-Bericht ersichtlich. PwC verglich die Preise im Januar 2023 mit denen von Januar 2022 für Unternehmen und zwischen Februar 2022 und 2023 für die privaten Haushalte.
In Belgien spielt die Mehrwertsteuersenkung für Energieprodukte auf 6 % hier eine wichtige Rolle. Innerhalb Belgiens ist Flandern durch geringere Abgaben und Zuschläge etwas günstiger als die Wallonie und die Brüsseler Hauptstadt-Region.
Bei den belgischen Unternehmen liegen die Preise in etwa auf der gleichen Linie wie in den Nachbarländern. Dabei ist der Preis für Erdgas für kleine mittelständische Unternehmen etwas wettbewerbsfreundlicher als für Großunternehmen bzw. für industrielle Großverbraucher.
Privathaushalte und Unternehmen, die ihren Strom aus dem Niedrigspannungsnetz ziehen, zahlen offenbar deutlich weniger als in den meisten Nachbarländern. Auch Unternehmen aus dem Niedrigspannungsnetz sind etwas besser dran, als die Konkurrenz in Frankreich, Deutschland, Luxemburg oder in den Niederlanden.
