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Brüsseler Terrorprozess: Abrinis Familie kommt nicht in den Zeugenstand - Weiterer Geschworener muss ersetzt werden

Im Prozess über die islamistischen Terroranschläge auf Brüssel vom 16. März 2016 erklärt am Montag ein Psychologe, wie eine Deradikalisierung vor sich geht und es geht um DNA-Spuren der Verdächtigen. Inzwischen wurde deutlich, dass die Familie von Mohamed Abrini nicht in den Zeugenstand treten will und dass erneut ein stellvertretenden Mitglied der Geschworenenjury ersetzt werden muss.

Andreas Kockartz
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Damit ist seit Prozessbeginn bereits das 10. Jurymitglied durch Krankheit ausgefallen. Aktuell sind noch 12 effektive und 17 stellvertretende Jury-Mitglieder vorhanden. Es ist davon auszugehen, dass die Geschworenen etwa zum Sommeranfang über die Schuldfragen beraten müssen. Dazu sind 12 effektive Mitglieder erforderlich.

Am Montag erklärte der Psychologe Serge Garcet, wie eine Deradikalisierung vonstattengeht. Dazu sprach auch Alain Grignard. Der Islamologe arbeitet für die belgische Bundespolizei.

Aline Delisee, eine der führenden Ermittlerinnen in diesem Verfahren und der Professor Dieter Deforce von der Universität Gent (UGent) sagten zur Analyse und zur Gegenanalyse von durch die Spurensicherung gefundenen DNA-Spuren aus, die von den Angeklagten El Haddad Asufi, El Makhoukhi und Bayingana Muhirwa auf Kleidungsstücken entdeckt wurden, die die Polizei im Safehouse der Terroristen in der Brüsseler Max Roosstraat fand. Doch die Angesprochenen sagten, die seien in dieser Wohnung nie gewesen.

Inzwischen wurde auch deutlich, dass die Familie von Mohamed Abrini nicht vor dem Gericht aussagen wird oder in den Zeugenstand tritt. Dies wurde der Gerichtsvorsitzenden Laurence Massart per Email mitgeteilt. Sie las diese Nachricht am Montag im Gerichtssaal vor. 

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