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Engpassberuf? In Flandern mangelt es an Sekundarschullehrern

Das auch das belgische Bundesland Flandern unter einem akuten Mangel an Fachkräften leidet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Inzwischen weitet sich dieses Problem auch auf das Bildungswesen aus. Die flämischen Schulen suchen inzwischen händeringend nach Lehrkräften für den Sekundarunterricht. Es mangelt in Flandern hier an Lehrerinnen und Lehrern für fast alle Fächer.

Andreas Kockartz
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Inzwischen hat das flämische Arbeitsamt VDAB den Beruf des Mittelschullehrers auf die Liste der sogenannten Engpass- oder Mangelberufe gesetzt. Im vergangenen Jahr wurden beim VDAB nicht weniger als 15.000 offene Stellen aus dem Sekundarunterricht eingereicht. Ende März 2023 waren davon etwa 1.900 noch nicht besetzt.

Es sei inzwischen in allen Sekundarschulfächern schwierig gefunden, geeignetes Lehrpersonal zu finden, sagte Joke van Bommel von flämischen Arbeitsamt dazu: „Es mangelt vor allem an Lehrern für technische Fächer, Mathematik, Französisch und Niederländisch, wie das bereits in den vergangenen Jahren der Fall war. Inzwischen haben wir auch Schwierigkeiten bei der Suche nach Lehrkräften für Latein, Biologie, Geografie, Chemie, für das Fach Gesundheitslehre und für den konfessionellen Unterricht.“

Neben den oben genannten Fachrichtungen werden in Flandern aber auch Lehrkräfte für Englisch und Deutsch, für Physik sowie Wirtschaft und Handel, für Biotechnologie und für die technischen Fächer Bau, Schreinerei, Elektrotechnik und Mechanik gesucht.

Der Beruf des Mittelschullehrers ist nicht der erste Beruf im flämischen Bildungswesen, der es auf die Liste der Engpassberufe des VDAB geschafft hat. In Flandern werden auch Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer gesucht. 

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