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Inland
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Belgiens Justiz ermittelt nach Warnungen des Börsenwachhundes FSMA gegen die Krypto-Plattform Bit4You

Die Justiz hat Ermittlungen gegen die belgische Krypto-Plattform Bit4You aufgenommen. Diese Plattform behandelt Investitionen in virtuelle Währungen, ist jedoch in Schieflage geraten. Dadurch sind virtuelle Guthaben von rund 40.000 belgischen Kunden blockiert. Die Justiz reagiert jetzt auf Feststellungen seitens des Börsenwachhundes FSMA, der bei Bit4You Unregelmäßigkeiten festgestellt hat.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Bei FSMA wurden beim Antrag von Bit4You für eine definitive Zulassung Unregelmäßigkeiten festgestellt, zu deren Inhalten jedoch nicht kommuniziert wurde. Aufgrund dessen hat die Staatsanwaltschaft in Brüssel Ermittlungen gegen die Krypto-Plattform aufgenommen.

Inzwischen haben auch vorläufige Kuratoren des Handelsgerichts bei Bit4You die Geschäfte übernommen. Vor einiger Zeit setzte das Unternehmen seine Aktivitäten aus (siehe nebenstehenden Beitrag), wodurch schätzungsweise virtuelle Guthaben über 6,5 Mio. € von rund 40.000 Kunden blockiert wurden.

Die Plattform ist in Schieflage geraten, weil der Provider, über den die virtuellen Werte verwaltet werden, CoinLoan aus Estland, ebenfalls in Schwierigkeiten ist. Daraufhin meldete sich Bit4You bei den Behörden und bat um Hilfe.

Doch jetzt stellte Belgiens Börsenwachhund FSMA Unregelmäßigkeiten im Zuge der Überprüfung von Bit4You fest, nach dem die Plattform dort um eine definitive Zulassung entsprechend der neuen Regelung im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung (die erst seit einem Jahr gültig ist) gebeten hatte.

Daraufhin meldete die FSMA die Probleme bei der Krypto-Plattform auch der Bundesstaatsanwaltschaft. Wo die angesprochenen Unregelmäßigkeiten liegen, deuteten weder die FSMA, noch die Justiz an. Der Börsenwachhund warnte in diesem Zusammenhang lediglich vor den Risiken, die Investitionen in virtuelle Währungen mit sich bringen können. 

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