Alle Nerzzuchten in Flandern haben einen Antrag für eine Unterstützung bei der Aufgabe ihrer Tätigkeiten bei den Landesbehörden eingereicht. Bei Kontrollen der Behörden in diesen Betrieben wurde festgestellt, dass hier schon jetzt keine Netze mehr gehalten oder gezüchtet werden. Bis zum Jahresende müssen alle Nerzzuchten und Produzenten von Gänsestopfleber ihre Aktivitäten verpflichtet einstellen.
Noch vor dem offiziellen Verbot: In Flandern werden schon jetzt keine Nerze mehr gehalten
Bis zum Ende dieses Jahres müssen alle Nerzzuchten und alle Hersteller von Gänseleber oder „Foie Gras“ , die mit Zwangsfütterung arbeiten, ihre Aktivitäten im belgischen Bundesland Flandern verpflichtet beenden.
Bisher haben 13 Nerzzuchtbetriebe und ein „Foie Gras“-Produzent einen Antrag auf Unterstützung bei der Beendigung ihrer Aktivitäten gestellt. Ein Unternehmen reichte eine dahingehende Anfrage auf Basis der begleiteten Regelung für Stickstoffreduzierung ein, mit der ebenfalls eine solche Aktivität abgeschlossen werden soll.
12 dieser Unternehmen haben inzwischen das Angebot der Landesregierung zur Aufgabe ihrer Produktion akzeptiert. Zwei Unternehmen haben allerdings Berufung dagegen eingelegt. Bei Kontrollen der Landesbehörden, die die Bedingungen für die Entschädigungen überprüfen, wurde festgestellt, dass schon jetzt effektiv kein Züchter mehr in Flandern Nerze hält.
