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Weltpremiere nach langer Entwicklung: Drohnenüberwachung im Antwerpener Hafen

Nach vier Jahren Entwicklungszeit hat der Antwerpener Hafen endlich sein Drohnennetzwerk zur Überwachung. Ab jetzt werden sechs Drohnen täglich bis zu 18 Flüge über dem Hafengebiet ausführen, um die Infrastruktur zu inspizieren, um Ölflecken oder treibende Abfälle auf der Schelde oder in den Hafenbecken aufzuspüren und um den Hilfsdiensten bei Notfällen beizustehen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Antwerpener Hafen ist ein riesiges Gebiet mit einem Umfang von rund 120 Quadratkilometern. Diese gigantische Fläche mit Drohnen zu überwachen und zu kontrollieren ist wesentlich einfacher, als mit allen anderen Mitteln, heißt es dazu.

Die seit 2019 entwickelten Drohnen werden jetzt über ein Kommandozentrum gesteuert und überfliegen ein vorher festgelegtes Gebiet. Sie sind vielseitig einsetzbar, z.B. auch, um Liegeplätze von Schiffen zu prüfen und um Sicherheitsaufgaben zu übernehmen.

Inzwischen liegt auch ein juristischer Rahmen für die Nutzung von Drohnen über dem Antwerpener Hafengebiet vor, denn der Hafen gilt als kritische Infrastruktur und als Risikogebiet.

Am Freitag hat das Antwerpener Hafenunternehmen das „D-Hive drone-in-a-box“-Netzwerk mit seinen 6 „Docking Stations“ für die Drohnen in Betrieb genommen und das ist eine Weltpremiere. Es ist das erste Mal, dass ein Drohnennetzwerk in diesem Maßstab ein so komplexes Industriegebiet überfliegen wird und dies ohne direkte Sicht eines Piloten, sondern „nur“ mit Bildern, die in einem Kommandozentrum überwacht werden. 

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