Die Organisatoren des jährliches Brüsseler Kulturevents „Kunstenfestivaldesarts“ haben ihr Programm für die 28. Ausgabe vorgestellt. Das Festival läuft vom 11. Mai bis zum 3. Juni und ist wieder in den verschiedensten Locations quer durch die Hauptstadt zu erleben. Das Thema dieses Jahr ist die Relation zwischen Sprache und Politik.
Das "Kunstenfestivaldesarts" legt dieses Jahr einen Fokus auf der Verbindung zwischen Sprache und Politik
Auch in diesem Jahr nimmt wieder eine ganze Reihe an bekannten und weniger bekannten Kunstschaffenden aus Belgien und dem Rest der Welt am “Kunstenfestivaldesarts” teil. Sie alle suchen oder finden auf künstlerische Art und Weise „den magischen Zwischenraum der Sprache“.
Sie werfen unter dem Motto „International performing arts festival in Brussels that challenges our understanding of the world“ einen Blick auf die Produktivität und die Kreativität der Sprache und sie bringen einen politischen Gegenvorschlag zu autoritären Regimen, so die Veranstalter dazu.
Internationale und belgische Beteiligung
Auf dem diesjährigen Programm des „Kunstenfestivaldesarts“ stehen z.B. die japanische Theatermacherin Midori Kurata, die griechische Choreografin Lenio Kaklea, die polnische Theaterregisseurin Gosia Wdiwik und die russische Dissidentin und Künstlerin Viktoria Lomasko.
Aus Belgien sind u.a. Anna Teresa De Keersmaeker, Myriam Van Imschoot & Lucas van Haesbroeck, Lara Barsacq, Sarah Vanhee und viele andere mit dabei. Das auch kurz „KFDA“ genannte Festival lasse sich durch zeitgenössische künstlerische Kreativität inspirieren, heißt es weiter bei den Veranstaltern und lege einen besonderen Fokus auf Sprache und Politik sowie auf Inklusion.
34 Projekte
Zusammengefasst präsentiert die 28. Ausgabe des „KFDA“ 34 unterschiedliche Projekte, an denen 51 männliche, weibliche und non-binäre Kunstschaffende beteiligt sind. 23 der Vorstellungen sind Weltpremieren, von denen 4 im Auftrag des „Kunstenfestivaldesarts“ produziert wurden.
Zu den Locations in Brüssel gehören u.a. das C12, der Brüsseler Skatepark am Kunstzentrum „Les Brigittines“ (das auch das Festivalzentrum ist), das Théâtre Royal des Galeries, der Dudenpark und das Brüsseler Goethe-Institut (mit einer Weltpremiere) .
Info:
Tickets zu den Veranstaltungen sind online buchbar oder über die VVK-Stelle in „Les Brigittines“, dem Zentrum für zeitgenössische Kultur der Stadt Brüssel - Korte Brigittinenstraat, 1000 Brussel: www.kfda.be
