Der Arbeitslosengrad in der Eurozone ist im März 2023 auf 6,5 % gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1998 erreicht, wie das europäische Statistikamt Eurostat meldet. In Belgien hingegen ist die Arbeitslosigkeit im März leicht von 5,8 % auf 5,9 % angestiegen.
In Belgien steigt die Arbeitslosigkeit leicht, in der Eurozone ist sie historisch niedrig
Eurostat schätzt, dass in der Eurozone, dass sind die EU-Mitgliedsländer, in denen der Euro die einzig gültige Währung ist, im März 2023 11,01 Millionen Menschen ohne Arbeit waren. In der gesamten Europäischen Union waren dies 12,96 Menschen. In der EU liegt der Arbeitslosengrad aktuell bei 6 %.
In Belgien ist die Arbeitslosigkeit leicht angestiegen. Im Februar lag sie bei 5,8 % und im März betrug sie 5,9 %.
In Flandern stieg die Arbeitslosigkeit schon in sechsten Monat in Folge. Ende April meldete das flämische Arbeitsamt VDAB 193.816 Arbeitsuchende ohne Job. Das sind 7 % mehr als im April 2022. Den stärksten Anstieg verzeichnet hier die Gruppe der Unter-25-Jährigen mit + 17 % und bei denen, die weniger als ein Jahr lang arbeitslos sind. Hier gab es ein Plus von 29 %.
Der Arbeitslosengrad in Flandern, also das Verhältnis zwischen der Zahl der Arbeitsuchenden ohne Job und der flämischen Berufsbevölkerung, lag im April bei 6,1 %.
Auch in der Region Brüssel-Hauptstadt steigt die Zahl der Arbeitslosen seit einigen Monaten wieder an, wie das regionale Arbeitsamt Actiris meldet. Ende April wurden hier 86.836 nicht arbeitende Arbeitslose gezählt. Das ist ein Anstieg um 2,8 % gegenüber April 2022.
Der Arbeitslosengrad liegt in Brüssel bei 15,1 % und bei den jugendlichen Arbeitslosen unter 26 Jahre bei 23,1 %.
