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Das Planbüro der belgischen Regierung erwartet für dieses Jahr eine Inflation von unter 4 %

Das Planbüro der belgischen Bundesregierung hat am Dienstag ihre Inflations-Prognose für das laufende Jahr heruntergestuft. Die Inflation soll sich bei 3,9 % einpendeln, so die staatliche Behörde, die sich mit der Finanzplanung der Regierung beschäftigt. Der Schwellenindex soll im Oktober erst wieder überschritten werden.

Andreas Kockartz Belga
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In den vergangenen Monaten ging das Planbüro noch von einer durchschnittlichen Jahresinflation von 4,2 % (letzte Prognose) aus. Dies wurde jetzt auf 3,9 % nach unten korrigiert. Für 2024 prognostiziert das Amt eine Inflation von 3,3 %, was höher liegt, als die letzte Vorausberechnung, die noch bei 3 % lag.

2022 wies Belgien eine Rekordinflation von 9,59 % auf. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für unser Land eine Inflation von höchstens 2 % an.

Das belgische Planbüro geht zudem davon aus, dass der Schwellenindex, hierzulande auch Spilindex genannt, im Oktober des laufenden Jahres überschritten wird. Dieser Index hat direkten Einfluss auf die Beamtengehälter und die Sozialzulagen, die einen Monat später um 2 % steigen. Zwei Monate später steigen dann auch die Löhne und Gehälter in der Privatwirtschaft. Dieser Anstieg wird demnach einen Monat früher stattfinden, als bei der letzten Prognose.

Für März 2024 rechnet das Planbüro erneut mit einer Überschreitung dieses Indexes, was schon so prognostiziert wurde. Der letzte Anstieg des Spilindex datiert von November 2022. Am 6. Juni folgt die nächste Analyse des Planbüros. 

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