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Gesundheit

Belgiens Regierung will Knieoperationen bei Über-50-Jährigen einschränken

Nach einer Meldung der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad wollen Regierung und Gesundheitsbehörden in Belgien die Anzahl der Knieoperationen bei Patienten, die älter als 50 Jahre sind, einschränken. In Belgien liege die Zahl der Meniskus-Operationen deutlich höher als in anderen EU-Ländern hieß es dazu. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Rund 60 % aller Knie- oder Meniskus-Operationen in Belgien werden bei Personen durchgeführt, die über 50 Jahre alt sind. Dabei sollen die meisten dieser Operationen nach ärztlicher Ansicht eigentlich überflüssig sein, denn bei Problemen am Knie handelt es sich zumeist um „normalen Verschleiß.“ ;

Das belgische Gesundheitsministerium will jetzt, dass von 100 geplanten Knieoperationen bei Über-50-Jährigen nur noch maximal 45 durchgeführt werden, also nur noch bei älteren Patienten, bei denen ein medizinischer Eingriff notwendig und zu begründen ist.

Vor allem die Kranken- und Sozialkassen in Belgien üben Druck aus, damit die Zahl der Knieoperationen deutlich heruntergeschraubt wird, denn dies kostet die Kassen rund 800 € pro Eingriff. Wenn man anführt, dass in Belgien jährlich rund 20.000 Knie-OP’s bei über 50 Jahre alten Patienten durchgeführt werden, sieht man, wie dies die Kassen belastet. 

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