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Armee bewacht jetzt das AKW Doel - Bundespolizei hilft in Antwerpen im Kampf gegen die Drogenkriminalität

Eine Einheit von etwa 60 Beamten der belgischen Bundespolizei, die bisher für die Bewachung des Kernkraftwerks Doel zuständig war, wird befristet in den Antwerpener Hafen verlegt. Sie soll dort im Kampf gegen den Drogenschmuggel eingesetzt werden. Derweil übernimmt die Armee die Sicherung des AKW von Doel.

Andreas Kockartz
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Diese Maßnahme soll bis Ende des Jahres laufen, wie aus dem Bundesinnenministerium in Brüssel verlautete. Die Polizisten, die bisher das AKW Doel bewachten, werden die Schifffahrtspolizei im Antwerpener Hafen verstärken und dort im Kampf gegen den Drogenschmuggel und die damit zusammenhängende Kriminalität eingesetzt.

Bis zum Jahresende werden Einheiten der belgischen Armee die Sicherung und Bewachung des Kernkraftwerks Doel bei Antwerpen übernehmen.

Die Bundespolizisten werden in dieser Woche einer speziellen Ausbildung folgen, bei der ihnen die Prozeduren und die Vorgehensweise im Hafen vermittelt werden, bzw. die spezifischen Eigenheiten dort.

Ab dem 8. Mai werden sie dann auch im Hafengebiet patrouillieren. „Wir geben ihnen die Zeit, sich einzuarbeiten. Die neue Verstärkung kommt zusätzlich zu den Kräften, die täglich aus Brüssel hinzugezogen wird“, so das Bundesinnenministerium.

Dies sei nur eine befristete Maßnahme, denn die Schifffahrtspolizei werde in nächster Zukunft auch strukturell verstärkt, hieß es weiter dazu.   

Das AKW Doel bei Antwerpen

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