Die Flämische Umweltgesellschaft (VMM) sieht 50.000 € an Zuschüssen vor, für Einwohner der Gemeinde Voeren in der Provinz Limburg, die Maßnahmen ergreifen, damit deren Häuser nicht mehr Opfer von Überschwemmungen werden. Die VMM organisierte in der Gemeinde zwei Infoabende und letztendlich entschieden sich etwa 40 der Anlieger dafür, hier aktiv zu werden.
50.000 € Zuschüsse für Einwohner in den Voeren, die Maßnahmen gegen Überschwemmungen ergreifen
Durch Voeren laufen die beiden Flüsse Berwijn und Voer und diese Wasserläufe sorgen ab und zu für Überschwemmungen. Bei dem extremen Starkregen, der Mitte Juli 2021 in vielen Regionen für teilweise enorme Überflutungen und entsprechende Schäden gesorgt hatte, war auch diese Region stark betroffen. Dutzende Gebäude standen damals hier unter Wasser und es musste Katastrophenalarm erlassen werden.
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Noch immer versucht man seit dem in Voeren Maßnahmen zu ergreifen, damit ein ähnliches Wetterphänomen nicht mehr so viel Schaden anrichten kann. Doch die bisher vorgesehenen Schutzmaßnahmen werden nicht reichen, so die VMM. Jetzt gab die Flämische Umweltgesellschaft kostenlose Beratungen auf Maß der jeweiligen Häuser der an den Zuschüssen interessierten Einwohner.
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Letztendlich können nur die Haushalte, die sich haben Beraten lassen, von den Zuschüssen (maximal 1.500 €) profitieren. Die Zuschüsse werden nach den Arbeiten ausgezahlt, nach dem VMM-Mitarbeiter überprüft haben, ob diese den Gutachten, die im Rahmen der Beratungen erfolgten, entsprechen. Nebenbei wurde bekannt, dass die VMM im Ortsteil Moelingen eine Parzelle erwerben will, um diese als Aue zu nutzen. Dort kann allerdings auch ein Rad- und Fußweg entstehen und ein Spielplatz für Kinder.
