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Das Gefängnis von Saint-Hubert
Inland
Justiz

10 Männer mit Schleifscheibe aus Gefängnis von Saint-Hubert entflohen, 6 wurden wieder gefasst

10 Häftlinge sind aus dem Gefängnis von Saint-Hubert in der Provinz Luxemburg ausgebrochen. Es handelt sich um Männer, die sich illegal in unserem Land aufhalten und kurze Haftstrafen wegen Drogendelikten verbüßten.

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Den Männern gelang gestern am späten Nachmittag die Flucht. Saint-Hubert ist ein Gefängnisbauernhof mit niedriger Sicherheitsstufe und einem offenen Strafvollzug. Das bedeutet, dass dort hauptsächlich Personen inhaftiert sind, die eine kurze Strafe verbüßen oder am Ende ihrer Haftstrafe angelangt sind und als harmlos gelten.

Die Zehn konnten mit einer Schleifscheibe eine Öffnung in einen Zaun schneiden. Nach einem Brand in einer Werkstatt im vergangenen Jahr werden derzeit Arbeiten im Gefängnis durchgeführt. Möglicherweise könnten sie die Schleifscheibe dort entwenden. Sie teilten sich in kleinere Gruppen auf und verschwanden in verschiedenen Himmelsrichtungen.

Inzwischen ist mehr als die Hälfte der Gruppe wieder festgenommen worden, bestätigt die Polizeizone Semois et Lesse: "Drei Männer konnten heute früh in Marche-en-Famenne festgenommen werden. Zwei weitere wurden kurz vor Mittag in Libramont, 15 Kilometer in der anderen Richtung, erneut verhaftet. Und kurz darauf wurde ein sechster Festzunehmender in der gleichen Gegend aufgegriffen. Sie werden wieder in ein Gefängnis gebracht."

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