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Pflanzenpracht in Brüssel und Flämisch-Brabant: Hyazinthen im Hallerbos und Königliche Gewächshäuser in Laken

In jedem Frühjahr stehen in der Brüsseler Hauptstadt-Region einige Termine an, an denen besondere Naturereignisse zu erleben sind oder an denen exotische Pflanzen zu entdecken sind, die eigentlich nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich sind. Das ist zum einen die Blütenpracht der Hyazinthen im Hallerbos und zum anderen die einige Wochen lang für die Öffentlichkeit zugänglichen Königlichen Gewächshäuser in Laken.

Andreas Kockartz
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Noch bis zum 7. Mai sind die prächtigen Gewächshäuser im Park von Schloss Laken dieses Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet. Diese Anlagen bestehen im Wesentlichen aus Gewächshäusern, die im Jugendstil aus Metall und Glas gebaut wurden. Die ersten Gewächshäuser im Park von Laken wurden 1880 eröffnet und im Laufe der Jahre wurden sie erweitert.

In diesen Anlagen sind zahllose exotische Pflanzen zu bewundern und zu entdecken, wie z.B. über 200 Jahre alte Orangenbäume, Pflanzen aus den früheren afrikanischen Kolonien oder auch Palmen aus der ganzen Welt. Eintrittskarten können nur über die Webseite des Königlichen Palastes gebucht werden .

Hyazinthen-Festival im Hallerbos

In der zweiten Hälfte des Monats April leuchtet der Hallerbos in Flämisch-Brabant am Brüsseler Rand südwestlich der Hauptstadt wieder in Lila. Dann blühen hier die Hyazinthen in voller Pracht. Die Stadt Halle und die flämische Landesagentur für Naturschutz „Natur und Wald“ („Natuur en Bos“) setzen auch in diesem Jahr wieder Busse, Stewards und Naturführer ein, um den Strom der Besucher aus aller Welt in die richtigen Bahnen zu leiten. Die kostenlos zu nutzenden Busse bringen die Besucher von Bahnhof in Halle zum Hallerbos und wieder zurück.

Die Blütezeit der Hyazinthen hier dauert etwa 3 bis 4 Wochen und dabei wird der Wald von zwischen 60.000 und 80.000 Besuchern aufgesucht. Die Pracht der Hyazinthen im Hallerbos (Niederländisch für „Wald von Halle“) ist in den letzten Jahren international über die sozialen Medien wirklich weltweit bekannt geworden. Seit dem gilt es, die Besucherströme im Zaum zu halten, damit den Blumen nichts passiert und damit keine davon gepflückt werden. Die teilweise ehrenamtlich tätigen Naturschützer beantworten alle Fragen zu dem Gebiet und zu diesem Naturschauspielt. Informationen bietet die Webseite www.hallerbos.be

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