Im Rahmen einer großen Polizeiaktion gegen Kokainschmuggler in Belgien und in den Niederlanden sowie in Spanien sind, wie jetzt bekannt wurde, vor zwei Wochen 2 Personen festgenommen worden. Insgesamt wurden 17 Objekte durchsucht, einige davon in Belgien.
Drogenschmuggel: Internationale Polizeiaktion hebt Kokainnetz aus
In Belgien wurden in Zusammenhang mit dieser Aktion Häuser und Wohnungen in Löwen, Lubbeek, Boutersem (alle Prov. Flämisch-Brabant), Rumst, Antwerpen (beide Prov. Antwerpen) und in Sint-Agatha-Berchem (Region Brüssel-Hauptstadt) durchsucht. Die Polizei in unserem Land und in den Niederlanden kam der gut organisierten Bande mit Hilfe der Entschlüsselung des Sky ECC-Telefonnetzwerks auf die Spur.
Der Bande war es über ein ausgeklügeltes Netzwerk gelungen, mehrere Tonnen Kokain aus Südamerika nach Europa zu schmuggeln und mit hohem Gewinn in den Handel zu bringen. Dabei konnte ein Gewinn von rund 180 Mio. € erzielt werden. Dieses Geld investierte die Bande in Kryptowährungen und in Luxus-Immobilien in Europa und Marokko.
Bei den Razzien beschlagnahmte die Polizei Kryptogeld im Wert von knapp 1,2 Mio. € und Bargeld in Höhe von 50.000 €. In Lubbeek bei Löwen (Flämisch-Brabant) und in Spanien wurde jeweils ein Verdächtiger festgenommen. Nach mehreren Personen wird inzwischen per internationalem Haftbefehl gefahndet.
