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Inland
Wirtschaft

Erneut weniger offene Stellen in Flandern - Fachkräftemangel belastet weiter den Arbeitsmarkt

Die Zahl der offenen Stellen im belgischen Bundesland Flandern ist im März weiter gesunken. Doch die Nachfrage nach Arbeitskräften - besonders nach Fachkräften - bleibt weiter hoch und liegt noch um einiges höher als vor der Coronakrise, wie das flämische Arbeitsamt VDAB mitteilt.

Andreas Kockartz
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Im März 2023 vermeldete das VDAB 31.639 offene Stellen. Das sind zwar 15,7 % weniger zu besetzende Arbeitsplätze als im März 2022 und bedeutet sinkende Werte seit 9 Monaten in Folge, doch seinerzeit lag die Zahl der offenen Stellen in Flandern bedeutend höher.

„Wir haben die extrem hohen Zahlen des vergangenen Jahres hinter uns“, so Joke Van Bommel von der VDAB: „Seiner Zeit beobachteten wir einen deutlichen Neustart nach Corona und der Arbeitsmarkt erholte sich. Dieses Jahr sind die Zahlen etwas heruntergegangen, liegen aber noch immer auf einem hohen Niveau.“

In den vergangenen 12 Monaten wurden dem flämischen Arbeitsamt etwas mehr als 376.000 Stellenangebote vermittelt - etwa 7 % weniger als in den 12 Monaten davor, doch der Vergleich hinkt, so Van Bommel: „Im Vergleich zur Periode vor Corona - April 2019 bis März 2020, dann liegt die Zahl der offenen Stellen heute noch immer 28,4 % höher. Und auch in dieser Periode sprachen wir schon von einem Mangel am Arbeitsmarkt.“

In den Bereichen finanzielle Dienstleistungen, Bauwirtschaft, IT, Energie, Wasserwirtschaft und Abfallentsorgung steigen die Zahlen der offenen Stellen weiter an. Sinkende Zahlen finden sich in Flandern aktuell im Dienstleistungsbereich (Gastronomie, Reinigung, Tourismus und Sport) sowie in der Holz- und Möbelindustrie oder in den Bereichen Metall und Textil. 

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