Soll in Belgien wieder einmal eine Rad-WM stattfinden? Warum nicht! Am Mittwoch wurde im Brüsseler Rathaus die Bewerbung der belgischen und europäischen Hauptstadt offiziell vorgestellt. Brüssel bewirbt sich für die Ausrichtung dieser Weltmeisterschaft auch, weil dies sehr gut in den Rahmen zur 200-Jahr-Feier Belgiens passt.
Bewerbung eingereicht: Die Radweltmeisterschaft 2030 soll in Brüssel stattfinden
Offenbar liegen die Chancen hoch, dass Brüssel den Zuschlag für die Ausrichtung der Radweltmeisterschaft 2030 von der Union Cycliste Internationale (UCI) bekommt. Als diese WM vor zwei Jahren in Flandern stattfand, u.a. mit dem Zeitfahren in Brügge und dem Straßenradrennen in und um die altehrwürdige Universitätsstadt Löwen zeigte sich einmal mehr, dass unser Land in dieser Frage ein sehr guter Organisator ist.
Und auch beim „Grand Départ“ des Peletons der Tour de France 2019 in Brüssel (siehe unser Video) gab die Stadt ein gutes Bild ab. Und nicht zuletzt spielt die Tatsache, dass Belgien 2030 200 Jahre Unabhängigkeit bzw. Staatsgründung feiert, bei der Bewerbung eine gewichtige Rolle.
Die Ausrichtung der WM soll die Hauptstadt rund 25 Mio. € kosten, die allerdings zurückfließen würden, so die Verantwortlichen im Brüsseler Rathaus - Bürgermeister Philippe Close (PS) und Sven Gatz (Open VLD), Finanzminister der Region Brüssel-Hauptstadt.
Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) unterstützt diese Bewerbung und hält sie für mehr als logisch: „Wenn es auf den Radsport ankommt, dann kann Belgien unglaublich viel Expertise vorlegen. Zudem ist Brüssel nicht so platt wie ein Pfannenkuchen. Hier bieten sich allerlei Möglichkeiten, um einen interessanten Parcours auszuarbeiten.“
