Die Hotels an der flämischen Küste verbuchten während des vergangenen Osterwochenendes 10% weniger Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus den Zahlen hervor, die am Montag vom westflämischen Fremdenverkehrsamt Westtoer veröffentlicht wurden. Mit 300.000 Tagestouristen empfing die belgische Küste aber fast so viele Besucher wie im Jahr 2022.
Hotels an Flanderns Küste verzeichneten am Osterwochenende 10% weniger Übernachtungen
Das frühlingshafte Wetter am Osterwochenende führte zu einem Anstieg der Last-Minute-Buchungen. Insgesamt belief sich die Zahl der Übernachtungen an der Küste auf 450 000. In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreichte die Auslastung der Hotels somit 85%. Über das gesamte Wochenende hinweg lag die Zahl der Buchungen jedoch um 10 % unter der des Osterwochenendes im letzten Jahr. "Das Osterwochenende 2022 war wirklich außergewöhnlich, mit viel Sonne und Temperaturen von über 17 Grad", erklärte Sabien Lahaye-Battheu, Vorsitzende von Westtoer.
Schuld daran: die zeitversetzten Ferien im französischsprachigen Teil Belgiens
Aufgrund der neuen Ferienregelung im französischsprachigen Teil Belgiens liegen die Frühlingsferien dort diesmal später als die flämischen Osterferien: diese werden vom 29. April bis zum 14. Mai stattfinden.
"Die Tatsache, dass die Ferien zeitlich verschoben sind, spielt sicherlich eine Rolle bei diesen etwas niedrigeren Belegungszahlen. Durch den neuen Ferienplan können die Feriengäste besser über die Küste verteilt werden, was eine gute Sache ist, da so mehr Qualität angeboten werden kann. Dies stellt jedoch auch eine Herausforderung dar. Die Strandaktivitäten müssen stärker gestaffelt werden und das Hotel- und Gaststättengewerbe muss auch im Mai Personal einstellen", fügte Lahaye-Battheu hinzu.
