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Gesundheit

Innerhalb von zwei Jahren mehr als 5.000 zusätzliche Vollzeitstellen im Pflegesektor

Dies geht aus einer Schätzung des Büros von Bundesgesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit, flämische Sozialisten) hervor. Der größte Teil des zusätzlichen Personals wurde in Krankenhäusern eingestellt. Dabei handelte es sich vor allem um Krankenschwestern und -pfleger sowie Gesundheitsfachkräfte.

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Das belgische Bundesparlament stellte 2019 zusätzliche Mittel zur Bekämpfung des Fachkräftemangel in der Pflege zur Verfügung, um den Arbeitsdruck des dort bereits tätigen Personals zu senken. Seitdem werden jedes Jahr 402 Millionen Euro in die Pflege investiert. Nach einer Schätzung des Büros des Ministers für öffentliche Gesundheit konnten so seit 2019 bereits mehr als 5.000 Vollzeitstellen geschaffen werden. Rund 75% der Neueinstellungen betrafen Krankenpflegepersonal oder Pflegehilfskräfte.

Insgesamt gaben 87% der Krankenhäuser an, dass sie dank dieser Mittel ihr Personal deutlich aufgestockt haben: Pflegepersonal, Unterstützungsfunktionen in den Pflegeteams (Krankenträger, Logistikpersonal oder administratives Unterstützungspersonal auf den Stationen) und in die Pflegeteams integrierte Unterstützungsfunktionen (Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Ernährungsberater usw.). Darüber hinaus kann auch in qualitative Maßnahmen investiert werden.

Trotz der unternommenen Anstrengungen fehlt es den Krankenhäusern noch immer an Personal. Sie sind daher gezwungen, fast 2.500 Betten nicht für Patienten zur Verfügung zu stellen.

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