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Gesundheit

Belgienweit Halbierung der gemeldeten Zeckenbisse im Jahr 2022

Mit den warmen Tagen kommen auch einige unerwünschte Gäste zurück: Zum Beispiel die Zecken. Das Sciensano Institut für öffentliche Gesundheit rief am Mittwoch dazu auf, sich vor Zeckenbissen zu schützen und diese zu melden, da die Bevölkerung im Jahr 2022 nur halb so viele Zecken gemeldet hat wie im Vorjahr.

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Im vergangenen Jahr wurden 4.918 Zeckenbisse bei Menschen gemeldet, 2021 waren es 9.935. Diese Meldungen betrafen hauptsächlich Flandern (60,5%) und vor allem die Provinz Antwerpen (25%). In Wallonien waren sie weniger zahlreich (38,2%) und in Brüssel eher selten (1,3%). Betrachtet man jedoch die Anzahl der Zeckenbisse pro 100.000 Einwohner, so liegt Wallonien (103) vor Flandern (73).

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle (79%) wurde nur ein Biss pro Person gemeldet, während 12% zwei Bisse und 9% drei oder mehr Bisse meldeten.

Hier die Karte der gemeldeten Zeckenbisse nach Provinzen im Jahr 2022:

Hitzewelle

Die niedrige Zahl der Meldungen im Jahr 2022 kann unter anderem durch die extreme Trockenheit im Frühjahr und Sommer erklärt werden, "eine Trockenheit, auf die Zecken sehr empfindlich reagieren", betont Tinne Lernout, Forscherin bei Sciensano.

Die meisten Zeckenbisse wurden zwischen März und Oktober gemeldet, mit einem Höhepunkt im Juni.

Wie kann man Zeckenbisse vermeiden?

Um zu verhindern, dass Sie eine durch einen Zeckenbiss verursachte Erkrankung (wie die Lyme-Krankheit) entwickeln, sollten Sie als Erstes bei einem Gartenbesuch, einem Spaziergang im Wald, auf einem Feld oder in einem Park bedeckende, helle Kleidung tragen.

Es ist auch besser, den Kontakt mit Büschen oder hohem Gras zu vermeiden. Danach gilt es, sich zu untersuchen und die Zecke gegebenenfalls so schnell wie möglich zu entfernen. Bei einer kreisförmigen roten Fleckenbildung an der Bissstelle, Fieber oder Muskelschmerzen rät das Institut, einen Arzt aufzusuchen.

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