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Open VLD blockiert Plan, die Subventionen für „grüne Zertifikate“ für Großunternehmen zu kürzen

Der stellvertretende Ministerpräsident der flämischen Regierung, Bart Somers (Open VLD, flämische Liberale), blockiert den Plan von Energieministerin Zuhal Demir (N-VA, flämische Nationalisten), die Subventionen für so genannte „grüne Zertifikate“ zu kürzen, die Großunternehmen beantragen können, wenn sie großflächige Photovoltaikanlagen bauen, berichtet die Wirtschaftszeitung De Tijd am Dienstag.

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Letztes Jahr hatte die flämische Landesregierung (N-VA, CD&V, Open VLD) auf Initiative von Ministerin Demir angekündigt, die Subventionen für dies „grünen Zertifikate“ an 200 große Unternehmen über zehn Jahre um 1,2 Milliarden Euro kürzen zu wollen, um die Stromrechnung der Haushalte zu entlasten.

Die Investitionen dieser Großunternehmen in Photovoltaikanlagen, die aus der Zeit vor 2013 stammten, hätten sich weitgehend amortisiert, argumentierte die Ministerin. Im Regierungskabinett wurde die Maßnahme dreimal bestätigt, allerdings nicht ohne liberale Vorbehalte.

Bart Somers argumentiert, dass der Entwurf tatsächlich zehnmal mehr Unternehmen betrifft als ursprünglich geplant. "Mehr als 2.000 Unternehmen, darunter Genossenschaften, Obstbaubetriebe, KMU und sogar Pflegeheime des ÖSHZ, wären betroffen", sagte er in "De ochtend", dem Morgenmagazin der VRT.

Zuhal Demir reagierte kurz auf Twitter und wunderte sich, dass man weiterhin "das Geld des hart arbeitenden Flamen" für längst abgeschriebene Investitionen ausgeben wolle, und das, obwohl "das Geld aufgebraucht ist". Das Thema landet jetzt also wieder auf dem Verhandlungstisch der flämischen Landesregierung.

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