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Politik

Für Gas und Strom muss in Belgien bleibend nur noch 6 % Mehrwertsteuer gezahlt werden

Ab Samstag, dem 1. April, gilt die bisher befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas und Elektrizität endgültig. Als eine der Maßnahmen, die den belgischen Privathaushalten bei der Bewältigung der steigenden Energiekosten helfen sollen, hatte die belgische Bundesregierung den Mehrwertsteuersatz auf Gas und Strom befristet von 21% auf 6% gesenkt. Ab morgen gilt dieser niedrigere MwSt.-Satz für immer.

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Um einen Teil der durch die Senkung der Energie-Mehrwertsteuer verursachten Einnahmeausfälle zu kompensieren, werden auf Gas und Strom nun wohl Verbrauchsteuern erhoben.

Zuvor hatte der Bundesfinanzminister Vincent Van Peterghem (flämische Christdemokraten) erklärt, dass die Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie den Staat in diesem Jahr 892,95 Millionen Euro kosten wird, während die Einführung der Verbrauchssteuer auf Energie 543,91 Millionen Euro einbringen soll. 

16,5 Euro/Monat weniger pro Haushalt

Nach Angaben der Verbraucherschutzorganisation Test Aankoop wird ein durchschnittlicher Privathaushalt 16,5 Euro/Monat weniger für Energie bezahlen, als dies der Fall gewesen wäre, wenn die Mehrwertsteuer auf Gas und Strom bei 21 % geblieben wäre. Während die Senkung des Mehrwertsteuersatzes die Energierechnung eines Durchschnittshaushalts um 38,5 Euro/Monat senkt, wird die Einführung der Verbrauchssteuer den Durchschnittshaushalt 22 Euro/Monat kosten.

Die auf Gas erhobene Verbrauchsteuer wird aber steigen, wenn der Gaspreis stark fällt. Diejenigen, die in den Genuss des ermäßigten "Sozialtarifs" kommen, müssen bis zum 1. Juli keine Verbrauchssteuer auf ihren Strom und ihr Gas zahlen.

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