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Laufen die Baukosten für die "Oosterweel-Verbindung" aus dem Ruder?

Der belgische Rechnungshof warnt davor, dass die Kosten für den Bau der „Oosterweel-Verbindung“, mit der der Verkehr in und um Antwerpen bzw. um den Hafen herum langfristig neu geregelt werden soll, aus dem Ruder laufen. Die flämische Landesregierung versucht jetzt für dieses Prestigeobjekt neues Geld zu finden. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ursprünglich waren die Baukosten für die „Oosterweel-Verbindung“ auf einen maximalen Kostensatz von 3,6 Mia. € festgelegt worden. Teurer durfte das Vorhaben nicht werden. Doch jetzt entwickelt sich das Ganze in Richtung von 4 bis 5 Mia. €.

Vor allem die Bauarbeiten im Bereich des Antwerpener Hafens und die Überdachung von Autobahnteilen in der Nähe von Wohngebieten werden wesentlich teurer, als ursprünglich berechnet.

Und gerade hier geht es um Projektbereiche, die dazu beitragen sollen, dass das Mega-Verkehrsprojekt für betroffene Anwohner lebbar bleibt bzw. Lebensqualität garantieren.

Flanderns Landesministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Lydia Peeters (Open VLD) sagte, dass die Pläne für den Bau von „Oosterweel“ nach den Bedenken des Rechnungshofes nicht angepasst würden. Stattdessen suche die Landesregierung jetzt nach weiteren Finanzmitteln, um weiterbauen zu können. 

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