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Die Roten Teufel gewinnen mit 2:3 gegen Deutschland - Erster Länderspielsieg gegen die DFB seit 1954

Die Roten Teufel haben der DFB-Auswahl beim Freundschaftsspiel in Köln am Dienstagabend ihre Grenzen gezeigt. Die Belgier gewannen die Partie im Rhein-Energie-Stadion in der Domstadt mit 2:3. Deutschland lag schon früh im Spiel in Rückstand, nachdem Carrasco und Lukaku getroffen hatten.

Andreas Kockartz
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Belgiens neuer Nationaltrainer Domenico Tedesco konnte damit schon sein zweites Spiel mit den Roten Teufeln gewinnen, nach dem am vergangenen Freitag in der EM-Qualifikation Schweden mit 0:3 besiegt werden konnte. Im Tor der Belgier stand diesmal Wolfsburg-Keeper Koen Casteels, nach dem Thibault Courtois angeschlagen nicht ins Aufgebot bestellt wurde.

Den Roten Teufeln gelang in Köln in den ersten 10 Spielminuten ein Traumstart. Zuerst spielte Kevin De Bruyne den freistehenden Yannick Carrasco passend an, der zum 0:1 traf und nur kurze Zeit später gab De Bruyne für Lukaku vor, der auf 0:2 erhöhte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Belgier noch mehrere Chancen, doch ein Tor fiel nicht mehr. 

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Kevin De Bruyne war an allen Treffern der Roten Teufel beteiligt

Aber, Kapitän De Bruyne erwies sich auch als prima Verteidiger, denn er konnte einen Angriff von Serge Gnabry klären. Es dauerte bis zur 41. Spielminute, ehe es zu einem direkten Schuss aufs Tor von Casteels kam, doch Marius Wolf scheiterte an ihm. Der Anschlusstreffer für Deutschland fiel nach einem Strafstoß, nach einem unvermeidlichen Handspiel von Lukaku. Niclas Füllkrug erzielte damit sicher das 1:2. Damit ging es in die Pause.

Die Abwehrschlacht von Köln

Im zweiten Durchgang schalteten die Gastgeber in Köln einen Gang nach oben, während sich die Gäste zurückfallen ließen. Die „Mannschaft“ schickte eine Angriffswelle nach der anderen, doch zählbares kam dabei nicht heraus, auch wenn die belgische Defensive alle Hände voll zu tun hatte. Ein Treffer von Timo Werner zählte nicht, denn hier lag ein deutliches Abseits vor. Kurz vor dem Ende der Partie zeigte Kevin De Bruyne mit seinem Treffer zum 1:3 noch einmal seine Klasse. De Bruyne war der beste Spieler auf dem Platz und an allen belgischen Toren beteiligt.

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Dann wurde es noch einmal eng im belgischen Strafraum, als Serge Gnabry zunächst an der Verteidigung vorbei nur knapp verpasste und dann zwei Minuten vor dem Abpfiff für die DFB-Auswahl auf 2:3 erhöhte. In der Schlussphase mit vier Minuten Nachspielzeit wollten die Deutschen den Ausgleich haben, doch es sollte nicht mehr sein.

Die nächsten Herausforderungen für die Roten Teufel stehen in der EM-Qualifikation im Juni an, wenn zunächst Österreich (17. Juni) zu Gast ist und es kurz danach (20. Juni) nach Estland geht. Unter Trainer Tedesco (Foto unten, Mitte) konnten die Roten Teufel ihren Frust nach dem frühen Aus bei der WM in Katar abschütteln und mit neuen jungen Leuten zeigen die Roten Teufel eine Dynamik, die man so lange nicht mehr gesehen hat. Tedesco sagte nach dem Spiel hoch erfreut: „Ich bin froh darüber, daran teilhaben zu können.“  

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