Das Büro des flämischen Finanzministers Matthias Diependaele (N-VA, flämische Nationalisten) gab am Freitag bekannt, dass Flandern Malawi mit einer Soforthilfe unterstützen wird. Die flämische Regierung wird das Geld an das Flämische Rote Kreuz überweisen, das auch 100.000 Euro aus eigenen Mitteln für die Opfer des Sturms spenden wird.
Flämische Regierung stellt 200.000 Euro Soforthilfe für die Opfer des Tropensturms Freddy in Malawi bereit
Der Wirbelsturm Freddy war Ende Februar zunächst über Madagaskar und Mosambik hinweggezogen und hatte sich dann in den Indischen Ozean verlagert. Am 11. März kam der Sturm Freddy jedoch erneut an Land und erreichte auch Malawi.
In dieser Woche stieg die Zahl der Todesopfer in dem Land auf über 500. Weitere 427 Menschen werden noch vermisst und 1 300 Menschen wurden schwer verletzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Donnerstag vor großen Gesundheitsgefahren wie Cholera oder Malaria. Mehr als 300 Gesundheitseinrichtungen in Malawi wurden zerstört oder überflutet.
Die von der flämischen Regierung bereitgestellte Hilfe wird Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Bereitstellung von Erster Hilfe und medizinischer Grundversorgung in den Regionen unterstützen, in denen die Krankenhäuser beschädigt wurden. Die Mittel werden auch für die Verteilung von Nahrungsmitteln, Matratzen, Zelten, Moskitonetzen, Kochutensilien und Hygieneartikeln verwendet.
