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Erneuter Streik der Busfahrer in Limburg und Flämisch Brabant

Verschiedene Busfahrer der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn streiken heute erneut. Wie bereits am Donnerstag möchten die Fahrer damit gegen aggressives Verhalten und Gewalt gegen Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs protestieren. Anfang dieser Woche wurde ein Busfahrer zusammengeschlagen, nachdem er einen Fahrgast darauf hingewiesen hatte, dass es ihm nicht erlaubt sei, an Bord eines Busses zu dampfen. Dieser Vorfall spielte sich in der Stadt Genk in der Provinz Limburg ab, und wie schon am Donnerstag verkehren die meisten Buslinien in Limburg heute nicht. Nach Angaben von De Lijn streiken heute zwischen 60 und 70 % der Fahrer in der Provinz Limburg.

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Auch in Flämisch-Brabant streiken einige der Fahrer von De Lijn. Etwa 40 % des Busangebots in der Provinz fällt dadurch aus. Wie immer während eines Streiks beim ÖPNV ist es am besten, sich auf der Website www.delijn.be oder in der App des Verkehrsunternehmens zu informieren, ob der gewünschte Bus noch verkehrt.

Die Fahrer von De Lijn berichten, dass sie zunehmend mit Aggressionen und sogar körperlicher Gewalt von Fahrgästen konfrontiert werden. In der Provinz Limburg kam es Anfang der Woche zum Eklat, als ein Fahrer in Genk von einem Fahrgast zusammengeschlagen wurde. In Flämisch-Brabant sind die Fahrer unzufrieden darüber, dass die Unternehmensleitung ihre Versprechen nicht eingehalten hat, die sie nach den gewalttätigen Übergriffen auf die Fahrer gegeben hatte.

Eddy Bronselaer von der christlichen Gewerkschaft ACV sagte gegenüber VRT NWS: "Die versprochenen Maßnahmen zur Lösung des Problems der Gewalt gegen Fahrer sind immer noch nicht umgesetzt worden. De Lijn hatte versprochen, geschlossene Bereiche für die Fahrer einzurichten, aber das ist immer noch nicht geschehen. Es gibt einen Bus, der als Pilotprojekt einen geschlossenen Bereich für den Fahrer hat. Das ist nicht genug. Darüber hinaus hatten wir gut geschultes Sicherheitspersonal und Unterstützung für Opfer von Übergriffen gefordert.“

Der Sprecher von De Lijn für Flämisch-Brabant bestätigte, dass 40 % der Buslinien in der Provinz nicht bedient werden. In der Uni-Stadt Leuven (dt.: Löwen) sind 33% der Busse ausgefallen. 

Provinz Limburg

In der Provinz Limburg verkehren mehr als 60% der Busse nicht. Am Donnerstag haben die Direktion von De Lijn und die Gewerkschaften Gespräche darüber geführt, wie die Sicherheit für das Personal des öffentlichen Verkehrs erhöht werden kann.

Am Freitagmorgen waren jedoch viele Busfahrer in Limburg nicht bereit, die Arbeit heute wieder aufzunehmen. Sowohl die Geschäftsleitung als auch die Gewerkschaften erklären, dass sie die Position der Fahrer begriffen. Die Fahrer in fast allen Busbahnhöfen in Limburg streiken heute erneut.

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