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Neue Güterzug-Verbindung zwischen Gent und Lyon holt jährlich 8.000 Container von der Straße

Im Hafen von Gent ist diese Woche eine neue Güterzug-Verbindung vorgestellt worden, die den Hafen mit der französischen Stadt Lyon verbindet. Hier werden z.B. Container, die per Schiff aus Schweden kommen, mit der Bahn nach Frankreich weiter transportiert. Diese Bahnverbindung soll jährlich rund 8.000 Container von der Straße holen.

Andreas Kockartz
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Diese neue Güterzug-Verbindung ist eine Initiative des belgischen Güterbahnunternehmens Lineas und der dänischen Reederei DFDS. Dabei werden Container und Auflieger per Schiff aus dem schwedischen Göteborg zum North Sea Port in Gent gebracht, um dort auf die Bahn umgeladen zu werden - und umgekehrt. Damit entsteht eine intermodale Güterverbindung im kombinierten Ladungsverkehr zwischen Schweden, Belgien und Frankreich.

Die Reederei DFDS fährt sechsmal pro Woche zwischen Göteborg und dem Mercator-Dock in Gent hin und her und Lineas lässt den Güterzug in einer ersten Phase dreimal pro Woche zwischen dem Genter Seehafen und dem Port Edouard Hérriot in Lyon in Frankreich hin und herfahren. Ab Mitte April wird dieser Zug fünfmal pro Woche in beiden Richtungen unterwegs sein.

Die Ladung besteht aus Containern, in denen vornehmlich Lebensmittel und chemische Produkte befördert werden und aus Aufliegern mit Bauteilen für die Automobilindustrie. Pro Jahr sollen 450 Züge bis zu 8.000 Container transportieren, was einen CO²-Austoß um neunmal niedriger als im LKW-Verkehr ergibt. 

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