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Die Provinz Limburg hilft ihren Imkern im Kampf gegen die Asiatische Hornisse

Die Provinz Limburg bezuschusst den Verein „Limburgischer Imkerbund“ mit 15.000 €, damit dieser Lokkästen für die Königinnen der Asiatischen Hornissen fertigen und unter seinen Mitgliedern verteilen kann. Damit erhofft man sich in Limburg, 10 bis 30 % dieser Königinnen fangen zu können und man versucht darüber auch, sich ein Bild über die bisherige Verbreitung dieser invasiven Insektenart machen zu können.

Andreas Kockartz
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„Wir werden diese 15.000 € dazu gebrauchen, die Asiatische Hornisse abzufangen. Wir haben selektive Fallen aufgestellt, mit denen nur diese Hornissen gefangen werden. Die klassischen hier vorkommenden Insektenarten können über auf Maß gemachte Öffnungen aus den Fallen entkommen“, sagte Jos Kerkhofs, der Vorsitzende des Limburgischen Imkerbundes gegenüber dem VRT-Sender Radio 2/Limburg.

Jetzt werde man neue Fangkästen produzieren und unter den Mitgliedern verteilen, so Kerkhofs weiter: „Diese Mitglieder, dass sind unsere Imker. Sie haben Anrecht auf einen kostenlosen Fangkasten.“ Ein nächster Schritt sei, solche Hornissenfallen auch Privatleuten zur Verfügung zu stellen, damit sie die Asiatische Hornisse auch in ihren Gärten fangen können, doch „das hängt von den Mitteln ab, die uns zur Verfügung stehen, wenn wir wollen das weiter ausbauen.“

Die Asiatische Hornisse verbreitet sich seit einigen Jahren auch in der Provinz Limburg und stellt dort eine große Bedrohung für Flora und Fauna dar, denn sie ist enorm produktiv in Sachen Fortpflanzung: „In einem Jahr Zeit kann ein Nest zwischen 600 und 700 neue Königinnen hervorbringen. Um zu überleben, braucht ein Nest bis zu 100.000 Honigbienen, Fliegen und andere Insekten, um sich zu füttern. Und von den Honigbienen fressen sie nur den Brustkasten.“

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