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Das belgische Hilfskonsortium 12-12 für Syrien und die Türkei sammelte in einem Monat 13,5 Mio. € an Spenden

Ein Monat nach dem ersten Spendenaufruf von 12-12 zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Syrien und in der Türkei steht der Zähler auf rund 13,5 Mio. € an Spendeneinnahmen. Mit diesem Geld können die 7 Mitgliederorganisationen Hilfe in einem Gebiet leisten, in dem rund 8,8 Millionen Menschen von den schweren Erdbeben betroffen sind.

Andreas Kockartz Belga
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Das Belgische und Flämische Rote Kreuz, Caritas International, die Ärzte der Welt, Handicap International, Oxfam-Belgien, Plan International Belgien und UNICEF Belgien waren schon vor den Erdbeben in der Türkei und in Syrien aktiv und konnten somit sofort reagieren. In erster Instanz leisteten die Organisationen dort „kurzfristige Hilfe“, wobei vor allem versucht wurde, Leben zu retten.

Langfristig gesehen helfen die 12-12-Verbände beim Wiederaufbau z.B. von Schulen und von Krankenhäusern. Überdies leisten einige der Organisationen dort auch psychosoziale Unterstützung und Trauma-Begleitung. Wer was dort im Einzelnen leistet, findet man auf der Internetseite 1212.be (in Niederländisch und Französisch).

Gilles Van Moortel, der Koordinator von 12-12 hält es für wichtig, dass darüber berichtet wird, wie die Hilfe organisiert ist: „Wir wollen alle Spender so gut wie möglich darüber informieren, was mit ihrem Geld passiert, wo es hingeht und welchen Impakt die Spenden haben.“

Mehr als 10 % des Spendenvolumens wurde vor einigen Tagen bei der großen Radio-Spendensendung der Medien in Belgien eingenommen. Alleine an diesem Tag wurden rund 1,8 Mio. € eingenommen. 12-12 nimmt noch Spenden für die Erdbebenopfer bis zum 31. Juni über die Kontonummer BE 19 0000 0000 1212 an. Sachspenden können zudem bei der belgischen Post, Bpost , abgegeben werden. 

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