Die Zahl der Cafés, Kneipen, Bistros und Restaurants ist im belgischen Bundesland Flandern in den vergangenen 3 Jahren um knapp 5 % gestiegen. Vor Corona waren in Flandern rund 60.000 Gastronomieunternehmen angemeldet und heute sind es rund 3.500 Firmen mehr als damals. Das ist umso bemerkenswerter, als dass während der Corona-Lockdowns alle Cafés und Restaurants für einen längeren Zeitraum geschlossen werden mussten.
Auffallend mehr Gastronomiebetriebe in Flandern seit der Coronakrise
Das der Gastronomiesektor so gut aus der Coronakrise herauskommen konnte, ist auch auf die Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Ländern zurückzuführen, so Matthias De Caluwé vom Gastronomieverband Horeca Flandern gegenüber VRT NWS: „Das Unterstützungspaket hat effektiv geholfen. Dies zusammen mit den Unternehmen, die Ausdauer, Widerstand und Kreativität gezeigt haben und auch mit den Gästen, die diesem Sektor weiter ihr Vertrauen geschenkt haben.“
Dies sorge dafür, dass die Zahl der Konkurse in diesem Bereich gesunken ist: „Und auch andererseits die hohe Zahl an Startern, die ein Gastronomieunternehmen begonnen haben. Dies Kombination sorgt für diese Resultate, denn ich denke, dass diese sich in der Praxis als sehr stark erwiesen hat.“
Der erste Lockdown wurde belgienweit vor genau drei Jahren, in der Nacht vom 13. auf den 14. März 2020 erlassen. Die gesamte Gastronomie war damals wegen Corona für eine lange Zeit dicht und konnte teilweise nur durch die Unterstützungsmaßnahmen überleben: Überbrückungsgelder, günstige Kredite und Kurzarbeitsregelungen durch die flämischen Landebehörden und staatliche Fördergelder usw.
