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Kein Oscar für Flamen Lukas Dhont: "Habe alles getan, damit ‚Close‘ so weit wie möglich kommt"

Lukas Dhont's ‚Close" hat am Sonntagabend keinen Oscar gewonnen, aber der flämische Regisseur ist trotzdem "super stolz" auf sein Team. "Wir haben den Oscar leider nicht gewonnen, aber wir haben alles getan, was wir konnten, und alles gegeben, damit 'Close' so weit wie möglich kommt", sagte Dhont nach der 95. Verleihung der Academy Awards in Hollywood. Der Oscar für den besten internationalen Film ging an das deutsche Kriegsdrama ‚Im Westen nichts Neues‘.

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"Wir sind super stolz auf dieses Team", sagte Dhont, flankiert von Bruder und Produzent Michiel Dhont, Schauspielerin Emilie Dequenne und den jungen Schauspielern Eden Dambrine und Gustav Dewaele. "Es war ein großartiger Abend. Wir sind sehr glücklich, hier zu sein", sagte Dambrine. "Es war magisch", ergänzte Dequenne. "Wir haben es sehr genossen und das motiviert uns, es noch einmal zu machen und dann zu gewinnen", schloss der 31-jährige Filmemacher aus Gent.

Große Hoffnungen nicht erfüllt

Es war schon das achte Mal, dass ein belgischer Film für einen Oscar in dieser Kategorie nominiert wurde, aber Dhont wäre der erste Regisseur gewesen, der mit einem Oscar für den besten internationalen Spielfilm nach Hause gegangen wäre.

Eden Dambrine ist eines der jungen Gesichter in der Hauptrolle von "Close": "Ich bin so glücklich, nicht weil wir verloren haben, sondern weil ich bei der Oscarverleihung war.  Ich habe Lady Gaga und Rihanna gesehen.  Ich habe sogar ein gemeinsames Foto mit Austin Butler, der mir gesagt hat, dass es sein Lieblingsfilm war und dass er fast geweint hat".

Co-Star Gustav De Waele ist der gleichen Meinung: "Wir haben alle erwartet, dass ‚Im Westen nichts Neues‘ gewinnt, aber wir haben in der Hoffnung gelebt, dass wir den Oscar gewinnen.  Aber das wir in einem so jungen Alter bei der Oscar-Verleihung waren, war großartig.  Ich habe sogar mit Steven Spielberg gesprochen.  Es war ein wahrgewordener Traum. "

"Wir werden nie wieder zur Schule gehen! Jetzt, wo wir die Oscars erlebt haben, möchte ich professioneller Schauspieler werden", so De Waele noch. "Ich bin nicht daran interessiert, berühmt zu werden", fügt Dambrine hjinzu, "aber ich möchte eine Botschaft vermitteln, wie wir es mit "Close" getan haben".

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