Unser Land wird dem internationalen Klimafonds für die Unterstützung der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder mehr Geld zur Verfügung stellen. Dies teilte Belgiens Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit Caroline Gennez von den flämischen Sozialisten (Vooruit, Foto) mit.
Belgien stellt dem internationalen Klimafonds mehr Mittel zur Verfügung
Aktuell stellt Belgien dem Klimafonds jährlich 15 Mio. € zum Schutz der ärmsten Länder gegen die Folgen des Klimawandels zur Verfügung. Für das laufende und für das kommende Jahr kommen noch jeweils 12,5 Mio. € hinzu, so Entwicklungshilfeministerin Gennez am Donnerstag:
„Hierbei handelt es sich um Unterstützung für die 46 ärmsten Länder der Welt. Dort leben mehr als 1 Milliarde Menschen und 750 Millionen davon leben in Armut. Dabei handelt es sich auch um Länder, die sich entlang des Äquators in Afrika und Asien befinden. Diese sind von der Klimakrise am schwersten betroffen und haben auch aufgrund ihrer Lage die wenigsten Möglichkeiten, sich selbst dagegen zu schützen.“
Diese Länder seien arm und sie seien nicht selbst dafür verantwortlich. Nicht für ihre Armut und nicht für die Erderwärmung, so Gennez: „Aber sie werden wohl am heftigsten davon getroffen.“
