Vier Frauen aus unserem Land haben sich für den Königin Elisabeth-Musikwettbewerb qualifiziert. 2023 steht dieser renommierte Wettbewerb zum 10. Mal seit seinem Bestehen im Zeichen des klassischen Gesangs. Der Wettbewerb findet dieses Jahr zwischen dem 21. Mai und dem 3. Juni statt und zwar im Konzertsaal des ehemaligen Brüsseler Rundfunkhauses und heutigen Kulturzentrums Flagey (Foto) und in Richtung Finale dann im Saal Henry Le Bœuf im Bozar (Foto weiter unten).
Vier Sängerinnen vertreten Belgien beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb
Aus insgesamt 412 Kandidatinnen und Kandidaten zwischen 18 und 33 Jahren wurden 68 ausgewählt. Nach einigen frühen Absagen bleiben davon noch 64 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 20 verschiedenen Ländern übrig.
Die erste Runde des Wettbewerbs findet am 21. und 22. Mai im Flagey statt, wenn die 44 Sängerinnen und 20 Sänger zum ersten Mal vor Publikum ihr Können beweisen müssen. Dabei ist die Stimmenvielfalt groß: Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton und Bass.
Danach bleiben noch 24 Kandidatinnen und Kandidaten übrig, die zwischen dem 24. und dem 25. Mai das Halbfinale bestreiten. Das Finale der letzten 12 wird dann im Saal Henry Le Bœuf im Bozar, sprich im Palast der Schönen Künste in Brüssel stattfinden.
(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)
Mit 18 Künstlerinnen und Künstlern ist Korea am stärksten beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb vertreten. Belgien ist mit 4 Sängerinnen mit dabei, mit den Sopranstimmen Margaux de Valensart (1991) und Kelly Poukens (1992) sowie den Mezzosporan-Stimmen Linsey Coppens (1993) und Lotte Verstaen (1996).
Der Königin Elisabeth-Wettbewerb findet seit 1937 statt und jedes Jahr steht ein anderes Instrument bzw. eine andere musikalische Disziplin im Fokus. Dieses Jahr ist es der klassische Gesang. Im vergangenen Jahr gewann die Koreanerin Hayoung Choi (Foto unten) den mit 250.000 € dotierten ersten Preis mit ihrem Cello.
