In Mechelen ist ein Anschlag mit einem Sprengkörper auf ein Wohnhaus verübt worden. Bei dem Anschlag wurde niemand verletzt, doch der Sachschaden ist erheblich. Es entstanden sowohl Schäden am betroffenen Haus, als auch an drei unmittelbar an dem Gebäude parkenden Autos. Ob es bei diesem Fall einen Link zur Drogenkriminalität gibt, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Anschlag mit Sprengkörper in Mechelen: Dritter Fall in nur wenigen Wochen
Die Kraft der Explosion ließe ein Fenster des Hauses zerbrechen und die Eingangshalle der Villa wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Auch die beschädigten Fahrzeuge am Haus lagen deutlich im Visier der Täter. Offenbar ging es hier in Mechelen um gleich mehrere Explosionen, so die ersten Ermittlungs- bzw. Spurensicherungsergebnisse.
Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand, obschon sich Personen in dem Haus aufhielten. Warum gerade dieses Haus im Süden der Stadt Mechelen Ziel eines Bombenanschlags war, wird gerade ermittelt. Ob es einen Zusammenhang mit der Drogenkriminalität in nahegelegenen Antwerpen gibt, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
Dies war bereits der dritte Anschlag seiner Art in Mechelen in weniger als drei Wochen Zeitraum. Am 16. Februar warfen Unbekannte eine Brandbombe auf die Fassade eines Hauses in Zentrumsnähe. Auch hier entstand kein großer Schaden. Nur ein Tag später traf es ein Auto im Ortsteil Nekkerspoel. Das Fahrzeug geriet dabei in Brand, doch die Flammen schlugen glücklicherweise nicht auf das nahegelegene Haus über.

