Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB erhöht am Montag, 6. März, die Frequenzen von 5 Bus- und von 5 Tramlinien. Dabei wird das Angebot an Fahren sowohl in den Tagesrandlagen, als auch in den Urlaubs- und Ferienperioden sowie zu den Stoßzeiten angehoben. Ziel ist, den öffentlichen Nahverkehr in der Brüsseler Hauptstadt-Region attraktiver zu gestalten.
Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB erhöht die Frequenzen von wichtigen Bus- und Tramlinien
Die Straßenbahnlinien 3, 4, 7 und 25 fahren ab dem 6. März von Montag bis Freitag ab Dienstbeginn in einer höheren Frequenz, was auch während der Ferienzeit der Fall sein wird. Die Frequenz der Tramlinie 55 wird sowohl in der Woche, als auch am Wochenende oder an Feiertagen angepasst.
Bei den Tramlinien 7 und 25 wird durch die Erhöhung der Fahrten im neuen Fahrplan auch ein besserer Anschluss an die Tramlinien 3 und 7 an der Haltestelle Churchill ermöglicht.
Mehr Busse im Brüsseler "Fünfeck"
Innerhalb des sogenannten Brüsseler „Fünfeck“, das ist der Innenstadtbereich innerhalb des „Kleinen Rings“, wird die Frequenz der Buslinien 52 und 88 abends und am Wochenende angehoben. Die Buslinie 12 in Richtung Brussels Airport in Zaventem fährt morgens früher ab, was Reisenden aus dem Stadtzentrum ermöglicht, bereits um 5 Uhr mit dem Bus am Flughafen anzukommen.
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Bei den Buslinien 27 und 58 wird die letzte Abfahrtszeit am Abend nach hinten gezogen, was bedeutet, dass die Fahrgäste hier bis Mitternacht für ihre Heimfahrt aus dem Zentrum Zeit haben.
"Das Auto ist nicht länger König"
„Das Auto ist nicht länger König. Diese Paradigmenverschiebung ist ohne ein qualitatives Angebot und mit Frequenzen, die permanent den Bedürfnissen der Fahrgäste angepasst werden, nicht möglich“, heißt es dazu in einer gemeinsamen Mitteilung von MIVB-CEO Brieuc de Meeûs und von Brüssels regionaler Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Groen).
Mit deutlich mehr ÖPNV und dem neuen Brüsseler Verkehrsplan „Good Move“, der vor allem im „Fünfeck“ für weniger Autoverkehr sorgt, wird im Zentrum der belgischen (und europäischen) Hauptstadt eine deutliche Verkehrswende vollzogen, die auch den schwachen Verkehrsteilnehmern (Radfahrern und Fußgängern) zum Vorteil gereicht.
